Auszug aus der Satzung des „Fußballclubs FC Traben-Trarbach e.V.“

A. Name, Sitz und Zweck des Vereins
§ 1
Der am 26.01.1950 in Traben- Trarbach gegründete Sportverein führt den Namen "Fußballclub Traben-Trarbach e.V.". Er ist Mitglied des Sportbundes Rheinland e.V. und der einzelnen Landes- und Spitzenfachverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden, sowie des Deutschen Sportbundes. Die Vereinsfarben sind blau/weiß, soweit die Spielordnung der Sportverbände nichts anderes vorschreiben. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bernkastel-Kues eingetragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung der Leibesübungen nach den Grundsätzen des Amateursports. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassisch neutral.
B. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
§ 2
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Bei Jugendlichen bedarf es der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
§ 3
Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Als ordentliches Mitglied gelten Erwachsene beiderlei Geschlechts, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vereinsjugend zählen alle Mitglieder männlichen und weiblichen Geschlechts von der Geburt bis zum 18. Lebensjahre.
Personen, die sich um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Generalver-

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sammlung unter Zustimmung von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.
§ 4
Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten.
Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters als Zustimmung hierzu abzugeben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe einer evtl. Ablehnung anzugeben. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechts nach §§ 21 bis 79 BGB.
§ 5
Wer als aktives Mitglied dem Verein beitritt, hat eine Aufnahmegebühr (Passgebühren etc.) zu entrichten. Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre festgelegt.
§ 6
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt und durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Kalenderjahres zu erfüllen. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
Der Austritt ist nur zum Schlusse eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
1.wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen und Nichtbefolgung von Anordnungen der Vereinsleitung
2.wegen Nichtzahlung von 1 Jahresbeitrag trotz Aufforderung
3.wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins und unsportlichen Verhaltens
4.wegen unehrenhafter Handlungen.

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§ 7
Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird alljährlich von der Generalversammlung im Voraus bestimmt. Auch kann die Jahreshauptversammlung im Bedarfsfalle die Erhebung eines außerordentlichen Betrages mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen zurück.
§ 8
1.Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kein Stimmrecht. Bei der Wahl des Jugendleiters haben jugendliche Mitglieder des Vereins volles Stimmrecht.
2.Der Verein ist verpflichtet, eine Jugendabteilung zu unterhalten. Diese Abteilung verwaltet sich im Rahmen der Vereinssatzung selbst.
Die Jugendabteilung hat sich eine Jugendordnung zu geben.
Die Jugendabteilung wird vertreten durch den Ausschuss, bestehend aus:
1.dem Jugendleiter
2.dessen Stellvertreter
3.den Jugendtrainern und Jugendbetreuern
4.den Jugendsprechern (Spielführer)
§ 9
Den Mitgliedern stehen die Anlagen und Gerätschaften des Vereins zur Benutzung zur Verfügung. Jedes Mitglied kann in allen Abteilungen des Vereins Sport betreiben. Den Anordnungen der technischen Leitung und deren Unterorgane ist Folge zu leisten.

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C. Organe des Vereins
§ 10
Oberstes Organ ist die Jahreshauptversammlung. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand unter Veröffentlichung in den Vereinsaushängekästen und in der örtlichen Presse. Zwischen dem Tage der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens acht Tagen liegen.
§ 11
Die Generalversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Satzungsänderungen ist 2/3 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
§ 12
Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In ihr kann über Anträge nur abgestimmt werden, die mindestens 2 Tage vorher vorgelegen haben.
Es sei denn, dass die Generalversammlung die Dringlichkeit des Antrages mit 2/3 Mehrheit anerkennt.
Falls ein anwesendes Mitglied geheime Abstimmung wünscht, muß geheim abgestimmt werden.
Die gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren und durch den Protokollführer und den 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.
§ 13
Die Jahreshauptversammlung (Generalversammlung) findet jährlich statt.
Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:

a)Entgegennahme der Jahresberichte, des Kassenprüfberichtes, Entlastung des Vorstandes
b)Wahl des Vorstandes (alle zwei Jahre) und der Kassenprüfer sowie die Leiter der einzelnen Sportabteilungen
c)Beschlussfassung über vorliegende Anträge und Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

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§ 14
Eine außerordentliche Generalversammlung wird auf Beschluss des Vorstandes einberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung innerhalb einer Frist von
7 Tagen verpflichtet, wenn wenigstens X der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich beantragt hat.
§ 15
Mitgliederversammlungen können neben der Generalversammlung nach Bedarf durch den Vorstand einberufen werden, soweit im Vereinsinteresse erforderlich ist.
D. Leitung des Vereins
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Vorstand
1.Der Vorstand arbeitet:
a)als geschäftsführender Vorstand bestehend aus: dem 1. und 2. Vorsitzenden (der 2. Vorsitzende vertritt die Interessen der fußballtreibenden Abteilungen), dem Geschäftsführer, dem 1. und 2. Kassierer, dem Ressortleiter für Jugendsport und einem Beisitzer (Pressearbeit, Versicherungswesen, Vereinszeitung)
b)Aufgabenverteilung, Zusammenarbeit und Arbeitsweise sind in einer zu erstellenden Geschäftsordnung zu regeln.
2. Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
§ 17
Der 1. und 2. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne § 26 BGB
Jeder von ihnen ist allein handelnd zur Vertretung des Vereins berechtigt.

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§ 18
Dem Vereinsvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Insbesondere ist er zuständig für:
1.die Bewilligung von Ausgaben,
2.die Durchführung der Beschlüsse der Jahreshauptversammlung und der Mitgliederversammlungen,
3.die Aufnahme, den Ausschluss und die Bestrafung von Mitgliedern,
4.alle Entscheidungen, soweit die Vereinsinteressen berührt werden.
§ 19
Beschlüsse, die Geldausgaben des Vereins bedingen, bedürfen der Zustimmung des Vorstandes. Diese Genehmigung kann in eiligen Fällen vom
1. Vorsitzenden gemeinsam mit dem 1. Kassierer erteilt werden. Die Zustimmung des Vorstandes ist nachzuholen.
§ 20
Der 1. oder 2. Vorsitzende (nach Absprache) berufen und leiten die Sitzungen des Vorstandes und der Versammlungen der Mitglieder. Der Vorstand ist einzuberufen, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder ein Mitglied des engeren Vorstandes es beantragt. Der 1. oder 2. Vorsitzende (bei Abwesenheit des 1. Vorsitzenden) hat Sitz und Stimme in allen Sitzungen der Ausschüsse und der Abteilungen. Er ist berechtigt, in besonderen Fällen auch andere Mitglieder zu ermächtigen, diesen Sitzungen als beratende Teilnehmer beizuwohnen.
§ 21
Der 1. Kassierer trägt die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Auszahlungsanordnungen bedürfen der Anweisung durch den 1. Vorsitzenden. Der Kassierer hat dem Vorstand laufend über die Kassenlage zu berichten.
§ 22
Den übrigen Mitgliedern des Vorstandes obliegt die Erfüllung der Aufgaben, die sich aus ihrem Tätigkeitsbericht ergeben.

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§ 23
Sofern die Vereinsinteressen es erfordern, werden für den laufenden technischen Spiel- und Sportbetrieb Ausschüsse gebildet, die in ihrer personellen Zusammensetzung von der Jahreshauptversammlung zu wählen sind (z.B. Jugendausschuss, Fußballausschuss, Frauenausschuss usw.) Die Ausschüsse sind in ihrem Aufgabenbereich selbstständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des Vorstandes. Für Abteilungen ohne techn. Ausschuss ist der Vorstand zuständig, der auch ermächtigt ist, für Sonderaufgaben besondere Ausschüsse zu bestimmen.
E. Sonstige Bestimmungen
§ 24
Wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Satzung ist der Vorstand berechtigt, folgende Strafen über die Mitglieder zu verhängen:
1.Verweis
2.Geldstrafe bis zu € 25,00
3.Disqualifikation bis zu einem Jahr
4.ein zeitlich unbegrenztes Verbot des Betretens der Sportanlagen
5.Ausschluss aus dem Verein
Der Bescheid ist mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.
§ 25
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Die Abstimmung über die Auflösung ist namentlich vorzunehmen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt an ( eine Körperschaft - Stadt, Kreis usw. oder eine Sportorganisation - Sportbund, Fachverband -) mit der Zweckbestimmung, das dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.